Shorin Ryu Siu Sin Kan
Shorin Ryu Siu Sin Kan

Presse

Sommerlager Finsterau 2017

Am Wochenende vom 14.-16.07.2017 zog es wieder einmal Jung und Alt zum jährlichen Karatesommerlager des Karate Straubing e.V. in den schönen bayerischen Wald nach Finsterau und so kamen zum nunmehr 38. Mal zahlreiche Interesssierte und Mitglieder des Shorin-Ryu-Siu-Sin-Kan-Stils aus den Dojo Straubing, Regenstauf und Eitlbrunn. Die Karateka versammelten sich für ein gemeinsames Tainingswochenende vor dem Lusen-Panorama und wie jedes Jahr standen die Gemeinschaft des Karatevereins und der Spass im Vordergrund. Dies zeigte sich auch in diesem Jahr wieder in einer Sommerolympiade, bei der es fernab dem Karate darum ging in Gruppen die unteschiedlichsten kniffligen und lustigen Geschicklichkeitsaufgaben zu lösen. Doch auch das Training selbst sollte nicht zu kurz kommen. Gleich zu Beginn des Wochenendes konnten sich alle Teilnehmer, die sich fit genug für die nächste Karategraduierung fühlten, in der Prüfung vor Josef Niklas (5.Dan), Torsten Schneider (3.Dan), Max-Henri Jakob (3.Dan), Dr. Benedikt Grandel (3.Dan) und Florian Simmel (1.Dan) unter Beweis stellen und dabei ihr Können in Kihon (Einzeltechniken und Kombinationen), Kata (Bewegungsabfolge) und Kumite (Partnerübung und Freikampf) vorzeigen. Das restliche Wochenende glänzte durch eine individuelle Trainingsgestaltung bei der jeder Karateka verschiedene der parallel angebotenen Trainingseinheiten mit den Schwerpunken Yoga, Kata mit Bunkai (Bewegungsabfolge mit Anwendung), Polstertraining (schnelle Angriffe auf Trainingspolster), Bodenkampf und Kobudo (Waffentraining) besuchen konnte.

Die Waffenkunst war im alten Okinawa bei der Verteidigung gegen Piraten und Besatzer ein wichtiger Bestandteil des rauhen alltäglichen Lebens und insofern seit jeher fest mit dem waffenlosen Karate verbunden. Um diese Tradition zu wahren, nimmt auch im Siu-Sin-Kan-Karate der Dojo Straubing, Regenstauf und Eitlbrunn das Kobudo einen großen Stellenwert ein.

Die Zeit in Finsterau schien schneller zu vergehen, denn das Sommerlager war wieder einmal viel zu schnell vorüber. Doch die begeisterten Gesichter der Karateka lassen die Trainer und Organisatoren mit Freude gleich wieder an den Vorbereitungen zum nächsen Trainingslager 2018 arbeiten. Der Karate Straubing e.V. sagt Danke für das tolle Training und die schöne Zeit in Finsterau.
(mp)

Dan Prüfung 2017 in Straubing

Am vergangenen Samstag, den 24. Juni 2017, stellten sich Rene Bösenthal (1.Dan) , Matthias Petzold (1.Kyu) und Peter Riesner (2.Kyu) in der jährlichen Dan- und Oberstufenprüfung des Karate Straubing e.V. den strengen Blicken der Prüfer Horst Bresele (6.Dan) und Josef Niklas (5.Dan) und Beisitzer  Torsten Schneider (3.Dan) und Manuel Janker (2.Dan).

Wie gewohnt setzte sich die Prüfung aus den drei grundlegenden Teilbereichen Kihon (Einzeltechniken und Kombinationen), Kata (Bewegungsabfolgen) und Kumite (Partnerübungen und Freikampf) zusammen und wurde für die beiden Dan-Prüflinge um besondere Elemente wie die Darbietung der Waffenfertigkeit im Kobudo erweitert. In zweieinhalb Stunden zeigten die Teilnehmer ihr gesamtes Können und steigerten sich selbst in Konzentration und Ausdauer bis an ihre Grenzen. Höhepunkt der Prüfung stellte wieder einmal das traditionelle Sonderprogramm  dar. Dabei wandelte Matthias Petzold die Bassai Dai, eine Karatekata aus der Oberstufe, in eine Waffenkata mit den Kama (Reissicheln) um. Rene Bösenthal bewies noch einmal ganze Kraft und vollführte trotzt der anstrengenden Prüfung dreißig Liegestütze, bei denen er als zusätzliches Gewicht einen 20 kg schweren Steinblock auf dem Rücken balancierte.

Alle drei Prüflinge konnten mit ihrer Leistung überzeugen und erlangten somit den nächsten Grad im Shorin Ryu Siu Sin Kan Karate.  

(mp)

Kobudo-Prüfung in Straubing

Bereits eine Woche nachdem der Straubinger Karateverein in Steinach einen Eku- und Sai-Lehrgang ausrichtete, fiel alle Konzentration auf die kommende Kobudoprüfung am 23. März 2017, wie sie zwei Mal jährlich vom Shorin Ryu Siu Sin Kan-Karate in Straubing abgehalten wird. Teilnehmer aus Regensburg, Eitlbrunn und Straubing selbst stellten sich den prüfenden Blicken der beiden Sensei Horst Bresele (5. Dan Kobudo) und Torsten Schneider (2. Dan Kobudo) und mussten je nach angestrebter Graduierung ihr Können mit dem Bo, den Tonfa und den Sai vorführen. Dabei wurden neben den Techniken im Kihon wie gewohnt auch Partnerübungen, sowie mehrere Kata von jeder Waffe abverlangt.

Der Straubinger Karateverein gratuliert allen erfolgreichen Prüflingen und wünscht allen anderen Teilnehmern die Geduld und Ausdauer weiter zu trainieren und die vergangene Prüfung als Erfahrung zu sehen.

Die Vereine des Shorin Ryu Siu Sin Kan-Karate sind stolz darauf, dass Karate und Kobudo seit jeher ein Teil ihres Trainings und ihrer Philosophie sind. Zuletzt gipfelte die Anerkennung des harten Trainings in der Ehrung des Stilrichtungsbegründers Neo Ho Tong, dem in Anbetracht seiner Leistungen vom Leiter des Shorin Ryu Seibukan Karate Malaysia, Chin Mok Sung, am 13.11.2016 der 8. Dan im Karate verliehen wurde.
(mp)

Lehrgang Sai & Eku in Steinach

Am Samstag den 18.03. fand ein dualer Kobudo-Lehrgang in Steinach statt, ausgerichtet von den beiden Trainern Horst Bresele (5. Dan Kobudo) und Torsten Schneider (2. Dan Kobudo). Beginnend mit einer Sai-Einheit am Vormittag konzentrierte sich Torsten Schneider speziell auf die Partnerübungen mit der Doppelwaffe und zeigte den Teilnehmern, dass selbst einfache Übungen kompliziert werden können, wenn man die Reihenfolge und damit die Routine ändert. Der Nachmittag wurde von Horst Bresele geleitet, der das Training deutlich Kata-lastiger gestaltete und sich das Eku (Paddel) vornahm. Neben dem Aufbau und einigen Wiederholungen der ersten Eku-Kata kamen die Karateka dabei in den Genuss eine neue Bewegungsform, nämlich die zweite Eku-Kata, von Grund auf zu erlernen.

Der Lehrgang wurde von allen Teilnehmern konzentriert und begeistert angenommen und es zeigte sich, dass weitere Lehrgänge dieser Art folgen müssen damit alle Lerninhalte verinnerlicht werden können.
(mp)

7. Winter-Gasshuku in Finsterau, 27.-29. Januar 2017

Zum nunmehr siebten Mal fand am Wochenende vom 27-29.01. das Kobudo-Winterlager des Karatevereins Straubing im schönen Finsterau im Bayerischen Wald statt, zu dem wie in jedem Jahr die Kampfkunst mit traditionellen Werkzeugen des alten Okinawa im Vordergrund stand. Bei blauem Himmel und hervorragendem Blick auf den Lusengipfel erhielten die vier Hauptwaffen des Karatevereins, Bo (Langstock), Tonfa (Schlagstock), Sai (Dreizack) und Kama (Reissichel), jeweils eine eigene Trainingseinheit in denen sich den wichtigsten Kata (Bewegungsabfolgen) und Partnerübungen zugewendet werden konnten. Doch auch die spezielleren Waffen wie Eku (Paddel), Kuwa (Gartenhacke) und Nunti-Bo (Speer) fanden ihre Zeit und konnten damit intensiver trainiert werden, als es im wöchentlichen Training möglich ist. Die Brücke zwischen Training und Meditation spannte dabei die beruhigende Einheit der chinesischen Schwert-Form, die mit Tai-Chi- und Zierschwertern durchgeführt wurde.

Da im Siu Sin Kan Karate neben dem körperlichen Training auch die Philosophie der Kampfkunst eine wichtige Rolle spielt, schmückte der Trainer Horst Bresele (6. Dan Karate) das Lehrgangswochenende mit morgendlichen Kalligraphie-Stunden zur japanischen Schrift, mit Meditationsübungen und einer kleinen Teezeremonie in Gemeinschaft.

Auch in diesem Jahr begeisterte das Winterlager des Straubinger Karate eV die Teilnehmer und der Verein spricht seinen Dank an Horst Bresele aus, der das Jahr mit einem großartigen Trainings-Wochenende begonnen hat.
(mp)

Karateprüfung 19.01.2017

Am Donnerstag, 19.01.2017, fand wieder einmal die halbjährliche Karateprüfung des Straubinger Karatevereins statt und so durften erneut fünfzehn Prüflinge ihr Können in den drei Bereichen Kihon, Kata und Kumite vor den strengen Blicken der Prüfer Horst Bresele (6.Dan), Torsten Schneider (3.Dan) und Manuel Janker (2.Dan) unter Beweis stellen, um damit einen neuen Rang im Shorin Ryu Siu Sin Kan Karate zu erreichen. Besondere Konzentration wurde dabei von den Teilnehmern abverlangt denn, dauerte die Prüfung auf den ersten Gürtel etwa eine halbe Stunde, so mussten die Prüflinge der Oberstufe bis zu zwei Stunden volle Kraft zeigen. Der Karate Straubing eV gratuliert den Karateka zu ihren bestandenen Prüfungen.

(mp)

Selbstverteidigungs-Lehrgang mit Roman Lutz in Straubing

Die beste Selbstverteidigung ist und bleibt die Flucht, denn nur wer nicht da ist, wird auch nicht getroffen. Dennoch kann es immer passieren, dass man dazu gezwungen ist sich verteidigen zu müssen und auf diesen Fall sollte man vorbereitet sein. Wieder einmal richtete Roman Lutz (5. Dan Karate) einen seiner bekannten Lehrgänge mit dem Thema Selbstverteidigung und Umgang mit dem Kurzstock aus, den sich Karateka aus Straubing und Eitlbrunn nicht entgehen lassen wollten. Erneut gelang es dem Trainer das Thema etwas anders auf zu bereiten und so war der Vormittag von waffenlosen Übungen mit Fußtritten und Kombinationen gezeichnet, die den Trainingspartner aus dem Gleichgewicht und damit aus der Kontrolle bringen sollten. Die Kombinationen erschienen zunächst einfach wurden aber schnell anspruchsvoller in Anwendung und Wirkung. Somit wurde jedem Teilnehmer die Möglichkeit geboten sich voll und ganz auf das Training ein zu stimmen. Nach einer verdienten Mittagspause wurde im zweiten Teil des Lehrgangs das Training mit einem und schließlich mit zwei Kurzstöcken behandelt. Der Kurzstock wirkt als Waffe auf den ersten Blick simpel und unscheinbar und doch ist es notwendig den Umgang damit stets aufs Neue zu trainieren, denn er birgt viel Potential und ist im Notfall in abgewandelter Form möglicherweise das einzige Hilfsmittel, das einem bleibt um einer Gefahrensituation zu entgehen.

Auch wenn man nach nur einem Lehrgang nicht auf den Ernstfall vorbereitet sein kann, so hilft jedes Training dabei besser mit der Situation umgehen zu können und motiviert dazu auch zukünftige Lehrgänge bei Roman Lutz zu besuchen, die mit Sicherheit nicht lang auf sich warten lassen.
(mp)

Trainerlehrgang 2016

Am 24. und 25.09. lud Horst Bresele (6.Dan Karate, 5.Dan Kobudo) die Trainer und Dojo-Leiter aller Karatedojo des Shorin-Ryu Siu Sin Kan Karatestils zum jährlichen Trainerlehrgang nach Straubing ein. An den beiden aufeinanderfolgenden Tagen lag der Schwerpunkt des Trainers erneut auf dem Bereich „Kata“ (Bewegungs- und Technikabfolge).

Die Kata ist ein wichtiges Element aus der traditionellen Kampfkunst, da sich aus ihr, wie aus einem Buch, Techniken und Kombinationen vermitteln lassen die später separat bis zur Perfektion trainiert werden können. Viele Karatestile lassen sich anhand ihrer Kata erkennen, denn in ihnen spiegeln sich oft Technikinterpretation und Philosophie des Stils wieder. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig den Trainern die Inhalte und Anwendungen dieser Kata zu vermitteln und alle auftretenden Fehler und Ungenauigkeiten zu beseitigen um im gesamten Stil ein gleichbleibendes und hohes Niveau zu erreichen.

Der Samstag stand für die Teilnehmer ganz im Zeichen des Kobudo (Waffenkunst). Auch die verschiedenen trainierten Waffen und Werkzeuge des Siu Sin Kan Karate weisen sich durch zahlreiche Kata aus und so bot sich im Trainerlehrgang die Möglichkeit alle stilbekannten Waffenkata zu wiederholen und vertieft zu trainieren, eine Aufgabe die von allen Teilnehmern viel Ausdauer und Konzentration erforderte. Zusätzlich wurde anschließend an den Lehrgang wie gewohnt die Kobudoprüfung abgehalten zu der sich fünf Prüflinge aus Regensburg und Straubing stellten und noch einmal vor den Augen der Prüfer Horst Bresele und Torsten Schneider (3.Dan Karate, 2.Dan Kobudo) alles geben mussten. Doch auch der nächste Tag sollte nicht weniger anstrengend werden.

Am Sonntag wurden von den Karateka die hohen Karatekata abverlangt und von Horst Bresele gründlich korrigiert, um zu vermeiden, dass sich Fehler von den Trainern auf die Schüler übertragen. In der zweiten Hälfte des Tages folgte wie gewohnt die Theorieeinheit in der der Trainer noch einmal erörterte, wie ein Training aufgebaut werden sollte und weitere Fragen zum Training besprochen wurden. Den Höhepunkt stellten die Zeitlupenaufnahmen zum Ende des Trainings dar. Manche Fehler in den Techniken sind so fein, dass man sie bei schneller Ausführung der Bewegung nur schwer erkennen kann. Somit bot sich jedem Teilnehmer die Gelegenheit selbstgewählte Techniken mit einer Kamera aufnehmen zu lassen und diese später in starker Zeitlupe genauer analysieren zu können.

Mit dem Sonntag ging ein anstrengendes Trainingswochenende vorüber und alle Trainer und Teilnehmer sagen Danke für ein besonderes Trainingserlebnis.

(mp)

diverse Artikel aus BKB-aktuell Ausgabe August 2016

Sommerlager Finsterau 2016

Zum nunmehr 37.sten Mal richtete der "Shorin-Ryu-Siu-Sin-Kan" Karatestil sein alljährliches Sommerlager aus und begrüßte seine Mitglieder aus Straubing, Regenstauf und Eitlbrunn. Erneut ging es für die Karateka für ein Wochenende ins Sportzentrum nach Finsterau, im bayrischen Wald, wo bei strahlenddem Sonnenschein, blauem Himmel und frischer Luft sowohl das Karate, als auch die Gemeinschaft im Vordergrund standen.

Wie jedes Jahr werden im Siu-Sin-Kan-Sommerlager besonders Inhalte trainiert, die im wöchentlichen Training in ihrer Tiefe weniger Beachtung finden. Somit stand in diesem Jahr eine sehr alte, aus China überlieferte Kata, die "Gojuushiho", im Vordergrund, die jeder Karateka vom 9. Kyu bis hin zum 5. Dan erlernen und weiter vertiefen konnte. Angeleitet wurde das Kata-Training vom Stilrichtungsreferenten Horst Bresele. Die "Gojuushiho" fand ihren Weg vor über einhundert Jahren in den Shorin-Ryu-Stil auf Okinawa. Doch nicht nur das Wissen um diese alte Karateform bereicherte das Sommerlager aufs Neue. Neben Bunkai und Anwendungen zur Selbstverteidigung, in Anlehnung an die Kata "Taikyoku Shodan" bis "Taikyoku Yondan", sowie einem kräftezerrenden Polstertraining, vermittelten verschiedene Trainer des Siu-Sin-Kan-Karate ihr Wissen um die traditionelle Kampfkunst und brachten stets persönliche Aspekte mit in das Training.

Auf gleicher Höhe mit dem bereichernden Training stand an diesem Wochenende aber auch die Gemeinschaft, die einen gesunden Karateverein ausmacht. Ein wirklicher Trainingserfolg lässt sich nur erreichen, wenn man mit Anderen zusammen trainiert und Techniken wie Anwendungen immer aus einem neuen Blickwinkel kennenlernt. Aus diesem Grund dient das jährliche Sommerlager des Siu-Sin-Kan-Karatestils auch der Vertiefung von Freundschaften und dem Spaß aller Teilnehmer. Dieses Gemeinschaftsgefühl gipfelte auch in diesem Jahr in einer Sommerolympiade, bei der sich die Karateka in Teams zusammenfanden und in Disziplinen wie "Ultimate Frisbee", Parkourlauf und weiteren Geschicklichkeitsspielen unter Beweis stellen konnten.   

Wem das nicht reichte, der konnte sich am Samstag der kleinen Gruppe anschließen, die den Sonnenaufgang vom nahen Lusengipfel (1373 m) aus anschauen wollte. Um 3:00 morgens ging es für die Wandergruppe in zwei Stunden auf den Gipfel, der die munteren Wanderer mit einem feurigroten Himmel über der weiten Landschaft belohnte. Insgesamt vier Stunden dauerte die Wanderung, genau richtig um wieder pünktlich zum Frühstück im Sportzentrum zu erscheinen.

Zusammengefasst lässt sich damit nur sagen, dass auch das 37. Sommerlager des Siu-Sin-Kan-Karatevereins Straubing, sowie der beiden Vereine in Regenstauf und Eitlbrunn wieder einmal ein voller Erfolg war und gemäß der Übersetzung zu einer gesunden Entwicklung von Herz und Charakter beitrug. (mp)

Dan- und Kyu-Prüfungen Karate am 02.07.16 in Straubing

Wieder einmal richtete der Karateverein Straubing einen Prüfungstag im Bereich Karate aus und Karateka von Unterstufe bis hin zum Dan-Grad nahmen daran teil und stellten ihr Können unter Beweis. Am Vormittag absolvierte Doktor Benedikt Grandel seine Prüfung auf den 3. Dan und hielt den prüfenden Blicken der Prüfer Horst Bresele (6. Dan Karate), Roman Lutz (5. Dan Karate) und Torsten Schneider (3. Dan Karate) in mehreren Disziplinen stand. Von Grundtechniken über Kombinationen, bis hin zur Vorführung von 12 Kata aus dem Karate und 3 Waffen-Kata aus dem Kobudo musste der Prüfling unter Beweis stellen, dass er dem Rang eines Karatemeisters würdig ist und das tat er auch, womit er sich den 3. Dan-Grad verdient hat.

Am Nachmittag fanden sich schließlich die Karateka von der Unter- bis zur Oberstufe ein, um auch ihre Leistungen zu demonstrieren. Auch sie mussten Techniken nach Wunsch der Prüfer zeigen, je nach Graduierung mehrere Kata vorführen und ihre Fähigkeiten schließlich im Freikampf beweisen.

 

Der Karateverein Straubing gratuliert Herrn Doktor Grandel, sowie den weiteren Teilnehmern die ihre Prüfung bestanden haben und hofft, dass alle anderen Prüflinge den Kopf nicht hängen lassen, sondern dies als Ansporn nehmen, weiter an sich zu feilen und den Willen behalten sich stets verbessern zu wollen. (mp)

Karate-LG mit Josef Niklas am 8. Mai 2016 in Straubing

Josef Niklas (5.Dan) leitete im Karateverein Straubing den Sommer ein, denn so wirkte es auf die Teilnehmer, die trotz warmer Temperaturen diesen Sonntag (08.05.16) nutzten und seinen Lehrgang in Straubing besuchten. Nach einer umfassenden Erwärmung, die der Trainer wie gewohnt mit Elementen aus dem Yoga verfeinerte, folgte eine bunte Mischung an Übungen und Techniken, wie sie für die Richtung des Siu Sin Kan-Karate typisch sind. Besonders konzentrierte sich Josef Niklas dabei auf die Dynamik der Fußtritte, um diese noch kraftvoller und effektiver zu gestalten. Da bei diesen Kombinationen bereits die Konzentration und Ausdauer der Teilnehmer beansprucht wurde, lockerte der Lehrgangsleiter die Übungen auf, indem er fein verteilt die Kata "Tensho" an die Karateka weitergab. Nicht zuletzt brachte diese Atemkata Körper und Geist noch einmal richtig auf Touren.

Der Karateverein Straubing bedankt sich für die Ausrichtung dieses anstrengenden und tollen Lehrgangs.
(mp)

Tonfalehrgang und Kobudoprüfung am 06.03.16

Erneut fand ein Tonfa-Lehrgang (Schlagstock), ausgerichtet vom Karateverein Straubing, statt und zog Kobudoka und Karateka aus den unterschiedlichsten Vereinen an. Am Sonntag, den 06.04.16, luden Horst Bresele (5. Dan Kobudo) und Torsten Schneider (2. Dan Kobudo) zu ihrem Lehrgang in die Sporthalle nach Steinach ein und begrüßten neben Teilnehmern des eigenen Vereins auch Karateka aus Regensburg, Neufahrn und Oberbergkirchen. Den Anfang machte Torsten Schneider, der die Teilnehmer im Kihon (Technik-Teil) zunächst mit Techniken und Kombinationen, angepasst an das jeweilige Trainingsniveau der Übenden, an die Tonfa heranführte. Im weiteren Verlauf stellte er verschiedene Partnerübungen vor an denen die Teilnehmer das Gelernte trainieren konnten und beendete den Vormittag mit mehreren Hebeltechniken unter Verwendung der Tonfa für die Selbstverteidigung. Nachdem sich die Teilnehmer in einer ausreichenden Mittagspause wieder stärken konnten, führte Horst Bresele schließlich den Lehrgang mit dem Kata-Training (Bewegungsabfolge) fort. Ebenso wieder auf das jeweilige Niveau der Kobudoka angepasst, konnte sich jeder Teilnehmer eine oder mehrere Tonfakata in den Wiederholungen aneignen und verinnerlichen. Die Trainer schlossen den Lehrgang ab, indem sie von Techniken bis Kata noch einmal alles aufgriffen und wiederholten.

 

Anschließend an den Lehrgang stellten sich einige der Kobudoka in einer Prüfung unter Beweis und führten ihr Können in verschiedenen Waffenarten vor. Von Anfängern, die ihre Fähigkeiten am Bo (Langstock) zeigten, bis hin zu einer Prüfung auf den 1.Kyu (3. brauner Gürtel), bei der der Prüfling zusätzlich noch in Tonfa (Schlagstock), Sai (Dreizack), Kama (Sichel) und Kuwa (Hacke) getestet wurde, waren viele Graduierungen vertreten. Unter den strengen Blicken der Prüfer gaben die Prüflinge auch nach dem anstrengenden Lehrgang noch einmal alles und versuchten der angestrebten Graduierung gerecht zu werden.

 

Der Lehrgang war ein voller Erfolg für Trainer und Trainierende und der Karateverein Straubing bedankt sich für dieses tolle Angebot und die Zeit, die sich die Trainer auch noch für die anschließende Kobudoprüfung nahmen.

(mp)

Selbstverteidigungs-LG mit Kurzstöcken am 21.02.16 mit Roman Lutz

Die etwa armlangen Kurzstöcke, die man vielleicht aus den verschiedensten Kampfsportarten aus aller Welt kennen mag, sind unscheinbar, billig und dennoch mit der richtigen Technik äußerst effektiv. Genau das ist es, was Roman Lutz (4.Dan Kobudo) am Sonntag (21.02.16) den Teilnehmern in seinem Selbstverteidigungslehrgang in Straubing sehr anschaulich vermitteln konnte. Der Trainer, der für den Lehrgang extra aus Eitlbrunn anreiste, brachte zahlreiche Übungen aus seinem Repertoire mit und kreierte eine bunte Mischung an Techniken und Partnerübungen, die vom Anfängerniveau bis hin zu Kombinationen für fortgeschrittene Teilnehmer reichten. Auch wenn Roman Lutz deutlich machte, dass man aus einem Kampf nur unverletzt heraus geht, wenn man ihn nicht bestreiten muss, so konnten doch alle Teilnehmer ein paar Techniken mitnehmen, durch die man sich im Verteidigungsfall besser schützen kann. Es war dem Trainer besonders wichtig die Trainierenden vielmehr in ungewohnte Situationen zu führen, denn am gefährlichsten ist eine Situation, die man noch nie erlebt hat.

Nach einem anstrengenden aber schönen Lehrgang konnten sich alle Teilnehmer neue Erfahrungen mitnehmen, in der Hoffnung sie nie anwenden zu müssen. Der Straubinger Karateverein bedankt sich in jedem Fall bei Roman Lutz für das lehrreiche Training.

(mp)

6. Winter Gasshuku  29.-31.01.16

Am vergangenen Wochenende (29.-31.01.16) zog es erneut ein dutzend Kobudoka aus Straubing, Regenstauf und Regensburg in den bayrischen Wald zum nunmehr sechsten Winter-Trainingslager in Finsterau. Und wenngleich sich der Straubinger Winter eher mit milden Temperaturen und Regen bemerkbar macht, so wurden die Ankömmlinge mit einer prachtvollen, verschneiten Landschaft um den Lusen herum fröhlich begrüßt.

Für den Trainer Horst Bresele (6. Dan Karate, 5. Dan Kobudo) sollte es wieder einmal eine schwierige Aufgabe werden die vier Standardwaffen (Bo, Tonfa, Sai und Kama) des Straubinger Kobudo und dazu als Besonderes das Eku (Paddel) so in die wenigen Trainingstage zu legen, dass keine der Waffen dabei zu kurz kommt. Doch diese Aufgabe meisterte der Trainer, sodass auch noch Zeit für die traditionelle Schneeschuhwanderung auf den Lusen am Samstagnachmittag blieb. Der Schwerpunkt der Trainingseinheiten lag in diesem Jahr nicht auf einer Fülle von Partnerübungen und Kata, sondern Horst Bresele suchte sich gezielt für jede Waffe und jede Gürtelstufe eine Kata und eine höhere Partnerübung heraus, die er mit den Teilnehmern bis zum Verständnis wiederholte oder Abschnitte daraus besonders üben ließ.

Auch wenn sich alle Kobudoka für den Trainingserfolg und ein gelungenes Wochenende redlich anstrengten, so zeigte es sich wieder einmal, dass zwei Tage eine sehr kurze Zeit sein können und das Winterlager ein weiteres Mal, trotz der Anstrengungen des Trainings, schneller vorbei war als man zuvor noch glauben mochte. Die Teilnehmer am Winterlager richten ihren Dank an Horst Bresele aus und freuen sich schon auf den nächsten, kommenden Lehrgang dieser Art.  ​

(mp)

Kobudo-Lehrgang  19.12.15

Kurz vor Weihnachten, am 19.12., legten sich nicht ein, nicht zwei oder drei, sondern gleich vier Trainer des Siu Sin Kan-Karatedo ins Zeug um einen Kobudo-Lehrgang auf die Beine zu stellen, der mit Begeisterung  angenommen wurde. Die Trainer Roman Lutz (5. Dan Karate), Torsten Schneider (3. Dan Karate), Max-Henri Jakob (3. Dan Karate) und Rene Bösenthal  (1. Dan Karate) vermittelten den Teilnehmern vier neue Waffen-Kata mit dem Bo (Langstock), dem Tinbei und Rochin (Schild und Kurzspeer), den Tekko (Laufhanteln) und der Kuwa (Gartenhacke).

Die Besonderheit des Lehrgangs lag darin, sich die Bewegungen der recht unterschiedlichen Waffen zu eigen zu machen und die Kata (Bewegungsformen) ein zu prägen. Durch gezielte vorbereitende Übungen und zahlreiche Wiederholungen konnten die Trainer mit viel Geduld allen Lehrgangsteilnehmern die Abfolgen beibringen und die Teilnehmer dankten dieser Geduld mit der hohen Konzentration, die sie im Gegenzug den ganze Lehrgang über aufbrachten. Die Trainer schafften es die Eigenheiten jeder der vier Waffen gut ins Bild zu rücken und ein gutes Gefühl für den Umgang mit den neuen Formen oder exotischen Waffen auf zu bauen.

Der Karateverein-Straubing bedankt sich bei den Trainern und Teilnehmern für diesen gelungenen Lehrgang und wünscht auch an dieser Stelle allen Karateka des Shorin Ryu Siu Sin Kan Karate noch einmal ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
(mp)

Prüfung am 27.11.15 in Eitlbrunn

Aus der Mittelbayerischen Zeitung.

Kumite Lehrgang mit Roman Lutz am 15.11.15 in Straubing

„Nightmare before Christmas“ lautete die Überschrift des Karatelehrgangs vom Sonntag (15.11.2015) von Roman Lutz (5.Dan Karate) im Shorin Ryu Siu Sin Kan Karate und auch wenn er keine Anlehnung an den gleichnamigen Tim Burton Film fand, stand er doch ganz im Gegensatz zur eher ruhigen und besinnlichen Zeit, auf die das Jahr zusteuert. Mit unterschiedlichsten Übungen führte der Trainer aus Eitlbrunn die Teilnehmer an das Thema Kumite (Freikampf) und Bodenkampf heran. Dabei legte Roman Lutz den Schwerpunkt auf die Abwehr in unterschiedlichen Situationen, wie im Kampf gegen einen oder zwei Gegner oder gegen einen Stockkämpfer. Er betonte für die Lehrgangsteilnehmer auch, dass es keine ultimative Abwehr gibt und der Versuch sich zu schützen stets von einem selbst, der gegenwärtigen Situation und dem Gegner abhängt.

War der Vormittag mit seinen zahlreichen Partnerübungen, mit und ohne Trainingspolster, bereits sehr anstrengend, so legte der Trainer am Nachmittag noch einmal nach. Wer bis dato glaubte, dass ein Training am Boden im Liegen eine Erholung sei, der wurde schnell eines Besseren belehrt, denn Roman Lutz heizte den Karateka mit vielen Ideen und Ratschlägen noch einmal richtig ein.

Als Fazit konnte sich jeder Teilnehmer aus dem Lehrgang Eindrücke für weitere Übungskämpfe holen und sich dem zukünftigen Training mit mehr Respekt und Gefühl für die eigenen Stärken und Schwächen widmen. Die Teilnehmer des Straubinger Karatevereins sagen Danke für einen weiteren erfolgreichen Trainingstag.

(mp)

Zeitungsartikel im Wochenblatt am 07.10.15

Trainerlehrgang in Straubing (26./27.09.15)

Am Wochenende vom 26. zum 27.09. war es wieder soweit. Horst Bresele (6. Dan Karate, 5. Dan Kobudo) rief zum jährlichen Trainerlehrgang und die Trainer und Dojo-Leiter des Shorin Ryu Siu Sin Kan Karate versammelten sich. An zwei abwechslungsreichen und, ganz dem Begriff des Karate folgenden, intensiven Tagen für Körper und Geist, legte der Trainer den Lehrgangsschwerpunkt in diesem Jahr auf den Bereich des Kata-Trainings.

Die Bewegungsabfolgen, Kata genannt, waren im feudalen Okinawa, als das Ausüben von Waffen- und Kampfkünsten untersagt war, die einzige Möglichkeit die zahlreichen Techniken und deren Anwendung im Geheimen weiter geben zu können. Somit waren diese Kata gleichbedeutend, wenn nicht sogar wichtiger als jedes Lehrbuch für die damaligen Karateka und nehmen auch im heutigen Karate eine wichtige Position ein. Umso wichtiger war es dem Trainer das einheitliche Bild und die Interpretation der Katas so zu vermitteln, dass der Trainingserfolg von der Oberstufe zur Unterstufe auch in Zukunft gewährleistet werden kann und die Weitergabe der Techniken dem Stil des Shorin Ryu Siu Sin Kan entsprechen.

Mit dem selbst gewählten Ziel, jedem Teilnehmer neben den bekannten, auch zwei neue Kata zu vermitteln, verlangte Horst Bresele von allen Trainierenden volle Konzentration und das war eine große Forderung, denn in diesem Jahr zum ersten Mal, bot der Trainer neben dem Karatelehrgang auch einen Trainerlehrgang für die Waffenkata des Kobudo an. Durch Wiederholungen und das Auftrennen der allgemeinen Bewegungsabfolgen in kleinere Muster, war es jedem Teilnehmer mit Hilfe des Lehrgangs möglich, die einzelnen Techniken und Kata im Ganzen zu verinnerlichen.

Mit Unterstützung von Max-Henri Jakob (3. Dan Karate) wurde auch in diesem Jahr der Lehrgang durch eine theoretische, medizinische Einheit ergänzt. Denn neben der korrekten Durchführung der Techniken ist auch ein gesundes Training im Straubinger Karateverein erwünscht. Mit dem Thema „Grundlagen Anatomie – Große Gelenke der Extremitäten“ gab Max-Henri Jakob einen Einblick in die Anatomie der Muskeln und Bänder des menschlichen Körpers und zeigte Verletzungsgefahren und deren Vorbeugung auf.

Der Trainerlehrgang in diesem Jahr wurde wieder einmal gut angenommen, was Oberstufe und Dan-Träger des Vereins mit dem einstimmigen Wunsch zeigten, auch den Kobudo-Trainerlehrgang jährlich zu wiederholen.

(mp)

Eine spektakuläre Show der Karateka (26.07.15) in Eitlbrunn

Beim Dorffest in Eitlbrunn stellten sich nach dem Saisonauftakt der Fußballer alle anderen Abteilungen des TSV vor.

Von Monika Bucher, MZ

Die Karateka zeigten ihre Künste im Freien. Foto: Bucher

 

Regenstauf.Beim zweitägigen Dorffest des TSV Eitlbrunn am Sportgelände waren Jugendfußballturniere und ein buntes Programm aller anderen Abteilungen geboten. Das Spiel der 1. Mannschaft gegen den SC Lorenzen II am Samstag war mit einem 1:0-Sieg ein positiver Saisonauftakt für den neuen Trainer Christian Knauer. Torschütze war Lukas Hackl.

Am Sonntag beim „Tag der offenen Tür” stellten sich alle Abteilungen vor und die Kursleiter und Trainer Anna Dobler, Sabine Eberl, Steffi Kröninger und Roman Lutz boten im Gymnastikraum kostenloses Schnuppertraining in Yoga, Stepp-Aerobic, Body- und Rückenfit oder Karate an.

Bei den Eisstockschützen durften die Jugendlichen Blattlschießen und die Erwachsenen Zielschießen. Besonderen Applaus bekam die Karate-Abteilung mit einer Vorführung im Freien, wo Schwarzgürtelträger Roman Lutz als Höhepunkt Holzplatten zerschlug.

36. Karate Sommerlager (24-26.07.15) in Finsterau

Erneut standen Training, sportliche Betätigung und Gemeinschaft für den Straubinger Karateverein im Vordergrund. Am vergangenen Wochenende vom 24. bis 26.07. richtete der Karate Straubing e.V. sein 36. Sommerlager aus und begeisterte auch dieses Jahr wieder die über 50 Teilnehmer mit einer gelungenen Zeit.

Gemeinschaft, das ist nicht das wöchentliche Training nebeneinander sondern miteinander und damit die Freude an der gegenseitigen Verbesserung. Das Sommertraining ist für die Mitglieder des Vereins die Gelegenheit, ihre Freizeit in lustigen Spielen, Wanderungen, Trainingseinheiten und stimmungsvollen Abenden am Lagerfeuer, gemeinsam verbringen zu können und als Ganzes an sich zu arbeiten, zu trainieren und zu wachsen.  

Die Aufregung hätte gleich zu Beginn, am Freitag, nicht größer sein können, denn in den Gürtelprüfungen stellten mehrere Teilnehmer ihr Können unter Beweis, beim Versuch die jeweils nächste Graduierung im Karate zu erlangen. Das restliche Wochenende war wie jedes Jahr von einem vielseitigen Programm geziert, indem die Dan-Träger (Träger des schwarzen Gürtels) die unterschiedlichsten Trainingseinheiten anboten und alle möglichen Bereiche des Karate beleuchteten. Neben Kihon (Karate-Techniken und Kombinationen), Kumite (Partnerübungen und Freikampf) und Kata (Bewegungsabfolgen) standen im modularen Training auch Yoga-, Gymnastik-, Tai Chi Chuan- und Kobudo-Einheiten, mit Trainingsgeräten aus dem feudalen Okinawa, zur Verfügung und jeder Karateka hatte die Möglichkeit, die für sich geeignetsten Einheiten zu besuchen. Zur Freude derer, die zum Karatetraining noch etwas Abwechslung suchten, fand am Samstagnachmittag auch noch ein Fünfkampf statt. Wer wollte, konnte dabei in Gruppen gegeneinander antreten und sich in lustigen Disziplinen wie Weitsprung, Frisbeewerfen, Hürdenlauf und Weitwurf beweisen. Der Wettkampf war für Jung und Alt angelegt und hatte zum Ziel gemeinsam Spaß zu haben.

Somit ist ein schönes Trainingswochenende wieder einmal in viel zu kurzer Zeit zu Ende gegangen und die Karateka des Karate Straubing e.V. danken an dieser Stelle ihren Trainern für die Ausrichtung des diesjährigen Sommerlagers und freuen sich bereits jetzt auf die zahlreichen weiteren Lehrgänge, Trainingsangebote und natürlich das Sommerlager im nächsten Jahr.

(mp)

Dan-Prüfung und Jubiläumslehrgang (04.07.15)

Diesen Samstag, den 04.07.2015, nahmen Rene Bösenthal (1.Kyu), Florian Simmel (1.Kyu) und Max-Henri Jakob (2.Dan) an der Dan-Prüfung des Karate Straubing e.V. teil und konnten erfolgreich ihre Leistungen unter Beweis stellen, was mit dem Erhalt des nächst höheren Gürtelgrads (Rene Bösenthal und Florian Simmel 1.Dan; Max-Henri Jakob 3.Dan) belohnt wurde.  

Bei hohen Temperaturen, die die meisten Leute wohl eher zum Baden einladen würden, und unter dem strengen Blick des Prüfers und Stilrichtungsbegründers Neo Ho Tong (7.Dan), der extra für diese Prüfung anreiste, zeigten die drei Teilnehmer Techniken und Übungen aus den Teilbereichen Kihon (Karate-Techniken und Kombinationen), Kumite (Partnerübungen und Freikampf) und Kata (Bewegungsabfolgen). Wie gewohnt, drückte der Prüfer kein Auge zu und verlangte alles von den Prüflingen ab. Den Höhepunkt machte das traditionelle Sonderprogramm, in dem jeder Prüfling eine Vorführung aus dem Kobudo (okinawanischer Waffenkampf) oder eine ähnliche eigens vorbereitete, besondere Leistung vorweisen musste. Florian Simmel zeigte dem Prüfer eine Migi-Kata (Bewegungsabfolge mit spiegelverkehrter Laufrichtung), bei der die Schwierigkeit darin besteht, dass diese der traditionell geübten Form entgegenläuft und sehr selten oder nie im allgemeinen Training geübt wird. Rene Bösenthal stellte eine Kata mit dem Kue (Gartenhacke) vor, während Max-Henri Jakob eine Kata mit Gewichtsstücken vorführte, um den Techniken eine besondere Kraft zu verleihen. Die Brücke von Karate zu Kobudo spannt sich bis in die Zeit des feudalen Okinawa, als sowohl waffenloser als auch bewaffneter Kampf nahezu täglich gemeinsam trainiert wurden, und hat nach alter Tradition auch festen Bestand im Shorin Ryu Siu Sin Kan-Karatestil.

 

Am Nachmittag "feierte" der Straubinger Karate e.V. dann seine 20jährige Mitgliedschaft im Deutschen Karate Verband (DKV), NICHT mit Alkohol und Grillgut, sondern wie gewohnt mit einem Jubiläumslehrgang, bei dem Bereiche des Karate trainiert und angeboten werden, die im allgemeinen Training keinen Platz finden. Joseph Niklas (5.Dan) verknüpfte Shorin Ryu Karate mit Übungen aus dem Yoga und legte in seinem Teil besonderen Wert auf Gymnastik und Techniken aus dem Freikampf, was Horst Bresele (6.Dan) im zweiten Lehrgangsteil aufgriff und ebenfalls vielfältige Kombinationen und Anwendungen aus dem Freikampf anbot. Trotz der Wärme waren die Teilnehmer begeistert und gaben ihr Bestes, den anstrengenden Techniken zu folgen.

Die Mitglieder des Straubinger Karatevereins bedanken sich an dieser Stelle für die jahrelange Arbeit ihrer Trainer und die Organisation von Trainingseinheiten und vielseitigen Lehrgängen.

Bo-Lehrgang Torsten Schneider (30.05.15)

Erneut richtete Torsten Schneider (2.Dan Kobudo), vom Karate e.V. Straubing, am vergangenen Samstag den 30.05.2015 einen Bo-Lehrgang (Langstock) in Regensburg aus, der von Mitgliedern des Straubinger Karatevereins und des Karatezentrums Regensburg gleichermaßen begeistert besucht wurde. Der Trainer ließ seine Teilnehmer zunächst einfache Kihon-Techniken (Grundtechniken) zur Wiederholung durchführen, mit denen die Kobudoka (Kobudo Trainierenden) wieder ein Gefühl für die Waffe bekamen, bevor es mit anspruchsvollen Techniken aus der zweiten Bo-Kata (Bewegungsform des Langstocks) weiter ging. Auch als Teil der umfassenden Wiederholung vergangener Lehrgänge, trainierte Torsten mit den Lehrgangsteilnehmern abwechselnd Kata und Kumibo-Übungen (Bo-Partnerübungen), was alle Konzentration von den Teilnehmern ab verlangte. Während der erste Teil des Lehrgangs am Vormittag von einer Vielzahl an bekannten und neuen Bo-Techniken dominiert wurde, lehrte Torsten Schneider den Kobudoka am Nachmittag, im zweiten Teil, sowohl eine neue Bo-Kata als auch eine weitere Kumibo-Form, die sich nach mehreren Durchläufen auch allmählich in den Köpfen der Trainierenden verankerten.  

Alles in Allem durften Trainer und Teilnehmer einen anstrengenden aber sehr lehrreichen Trainingstag erleben und somit war auch dieser Bo-Lehrgang wieder einmal ein voller Erfolg.

(mp)

Kata- und Kama-Lehrgang Horst Bresele (09.05.2015)

Am vergangenen Samstag den 09.05.2015 richtete Horst Bresele (6.Dan Karate, 5.Dan Kobudo), vom Shorin Ryu Siu Sin Kan Karate Straubing, wieder einmal zwei ausgezeichnete Lehrgänge aus, die auch dieses Mal wieder begeisterte Teilnehmer aus anderen Städten und Stilrichtungen anlockten. Neben den Karateka aus Straubing und vom Karate Zentrum Regensburg, ließen sich auch Teilnehmer aus Burglengenfeld und Oberbergkirchen das intensive Training nicht entgehen.

Den Anfang machte der Lehrgang zur Kata (Bewegungsabfolge) Nijushiho, was übersetzt "24 Schritte" bedeutet. Die Nijushiho ist eine von verschiedenen sehr alten Kata, aus denen im Laufe der Jahrhunderte teilweise einfachere Kata für das japanische Schulsystem entwickelt wurden, die heutzutage auch in unzähligen europäischen Karatestilen trainiert werden. Horst Bresele forderte von den Lehrgangsteilnehmern vollste Konzentration und somit lernten diese nach vielen Wiederholungen allmählich Abfolge und Feinheiten dieser besonderen Form. Zwei weitere vom Trainer vorgestellte und nicht ganz einfache Kata, die Taikyoku Yondan und die Taikyoku Godan, brachten nicht nur Körper, sondern auch Geist der Teilnehmer ins Schwitzen. Sie bildeten den Rahmen zur weitaus traditionelleren Nijushiho-Kata und waren an dieser Stelle gleich Beispiele für eine Zahl von vereinfachten Weiterentwicklungen aus den Ursprungsformen des feudalen Okinawa.

 

In seinem Lehrgang am Nachmittag wollte Horst Bresele auch das, für den Straubinger Karate Verein, wichtige Kobudotraining (Waffentraining) nicht missen lassen und stellte die Kama (Reissichel) für alle Teilnehmer in den Fokus des Trainings. Schärfe und niedriges Gewicht machten aus der Kama im feudalen Okinawa effektives Werkzeug und tödliche Waffe in einem, wodurch auch bei den Lehrgangsteilnehmern höchste Konzentration gefragt war. Doch der Trainer stellte auch hier die Gesundheit und Vorsicht der Teilnehmer in den Vordergrund, wodurch sich alle Karateka den anstrengenden Übungen und Formen widmen konnten und insgesamt einen fordernden und doch lehrreichen und tollen Lehrgangstag erleben durften.

 

Trotz des umfangreichen Trainings im Straubinger Karate Verein ist es nicht möglich stets alle Bereiche, des so vielschichtigen Karatetrainings, gleich stark zu behandeln. Aus diesem Grund nehmen die zusätzlichen Lehrgänge, der Trainer des Karate Straubing e.V., darunter auch der vergangene Lehrgang von Horst Bresele, eine wichtige Rolle ein. In Veranstaltungen wie diesen können sich Trainer und Teilnehmer auf bestimmte Aspekte, seltene Waffen und Bewegungsformen fokussieren und zusätzlich auch die Geschichte und Entstehung verschiedener Techniken und Kata beleuchten, was das herkömmliche Training ab rundet. Besonderen Dank möchte der Straubinger Karate e.V. auch den auswärtigen Teilnehmern aussprechen, deren Teilnahme das Training zusätzlich bereichert.

(mp)

Selbstverteidigungslehrgang Roman Lutz (26.04.15)

Der Lehrgang am vergangenen Wochenende (26.04.15) von Roman Lutz (5. Dan Karate), behandelte das stets aktuelle Thema der Selbstverteidigung. Die Verteidigung bezieht sich dabei jedoch nicht nur auf den Kampf gegen verschiedene Angreifer, schließlich gibt es zu diesem Thema unzählige Meinungen ohne universelle Lösung, sondern leistet auch einen großen Beitrag zu Umgang und Vermeidung von Stürzen und anderen Unfällen des Alltags. Roman Lutz vermittelte den Lehrgangsteilnehmern vielmehr ein breites Angebot an einfachen Grundsätzen, sowie Roll- und Falltechniken, so dass für jeden Teilnehmer der Umgang mit dem eigenen Körper und seinen individuellen körperlichen Grenzen im Vordergrund stand. Das ganze Training, besonders auch die unterschiedlichen Techniken und Ansätze gegen Würge- und Messerangriffe, ließ die Teilnehmer wieder einmal einen spannenden Lehrgang erleben, aus dem sich jeder den einen oder anderen Hinweis für sich mitnehmen konnte.

(mp)

Kobudo-Prüfung und Eku-Lehrgang am 28.03.15

Am Samstag den 28.03.15 fanden im Karate Straubing e.V. die Gürtelprüfungen im Bereich Kobudo statt. In 2 Stunden konnten die 14 Prüflinge ihre Fähigkeiten und den Umgang mit verschiedenen traditionellen Waffen des feudalen Okinawa unter Beweis stellen. Alle Prüflinge hielten den strengen Blicken der beiden Prüfer Horst Bresele (5. Dan Kobudo) und  Torsten Schneider (2. Dan Kobudo) stand und stiegen erfolgreich eine Graduierung im Kobudo auf. Als Besonderheit in diesem Jahr nahmen unter den Teilnehmern 7 Prüflinge aus dem Karate Zentrum Regensburg an der Prüfung teil und brachten damit ihr Interesse am Kobudotraining des Shorin Ryu Siu Sin Kan Karate in Straubing zum Ausdruck. Der Karate Straubing e.V. heißt Gäste stets Willkommen und freut sich auch weiterhin über Kontakte zu anderen Karate- und Kampfsportverbänden.  

 

Eku-Lehrgang

 

Zur Zeit des feudalen Okinawa war es für die ländliche Bevölkerung Okinawas notwendig, den Umgang mit gebräuchlichen Werkzeugen und Alltagsgegenständen zu üben, um sich gegen Angreifer zur Wehr setzen zu können. Unter diesem Gesichtspunkt reiht sich auch das Eku (Paddel) zwischen den traditionellen Waffen des okinawanischen Kobudo (Waffentraining) ein. Am Samstag (28.03.15) stellte Horst Bresele (5. Dan Kobudo) bei seinem Eku-Lehrgang den Teilnehmern diese besondere Waffe vor und verdeutlichte in der gelehrten Kata (Bewegungsabfolge) die feinen Unterschiede im Training mit Eku (Paddel) und Bo (Stock). Mit großer Konzentration übten die Lehrgangsteilnehmer die markanten Rotationsbewegungen ein, die dieser Waffe einen besonderen Stil verleihen, und eigneten sich unter der geduldigen Leitung des Trainers die Eku-Form Stück für Stück an. Horst Bresele gelang es mit den gebotenen Techniken nicht nur den Teilnehmern die Kata nahe zu bringen, sondern auch den Umgang mit dem Eku auf die Grundlage des „einfachen“ Paddels zurück zu führen.       

(mp)

Fächer-Lehrgang 07.02. und Bokken/Shinai-Lehrgang 14.02.

Wer bisher glaubte Kobudo umfasst lediglich das Training von Bo (Langstock), Tonfa (Schlagstock), Sai (Dreizack) und Kama (Reissichel) konnte an den letzten beiden Wochenenden eines Besseren belehrt werden. Roman Lutz (4.Dan Kobudo) ließ die Teilnehmer bei seinem Fächerlehrgang am 07.02. einmal über den "Tellerrand" des traditionellen Kobudo blicken und führte sie an eine Fächerform aus dem Tai Chi heran. Die komplexe Form wurde akustisch von sanften Klängen, ebenfalls aus dem Tai Chi, begleitet wodurch sich die Teilnehmer besser in den Fluss der Bewegungen einstimmen konnten. Mit vielseitigen Techniken und Anwendungen für die Selbstverteidigung konnte Roman Lutz den Umgang mit der unscheinbaren Waffe sehr gut vermitteln und Anregungen zum eigenen Training mit dem Fächer liefern. Der Lehrgang zeigte wieder einmal sehr gut, dass auch Formen und Techniken aus dem Tai Chi und anderen Kampfkünsten durchaus mit dem Training im Shorin Ryu Siu Sin Kan Karate vereinbar sind.

 

Beim Bokken (stabiles Holzschwert)- und Shinai (Bambusschwert)-Lehrgang bereits eine Woche später (14.02.), ebenfalls von Roman Lutz (4.Dan Kobudo) gehalten, vermittelte der Trainer den Teilnehmern die vielseitigen Möglichkeiten des traditionellen Schwertkampftrainings. Die Grundlagen von circa vier bis fünf  Jahren Training in nur einen Lehrgang zu packen scheint unmöglich und doch wurde den Teilnehmern ein breites Spektrum an Techniken, Partnerübungen und Wissen vermittelt, von dem sie noch lange Zeit zehren können. Roman Lutz erarbeitete mit den Lehrgangsteilnehmern eine Trainingsschablone, die als gutes Hilfsmittel für das Selbststudium der Schwertübungen mit Sicherheit ihre Verwendung findet und sich hervorragend auf das Training mit anderen Waffen anwenden lässt. Ein weiterer Höhepunkt des Lehrgangs war der theoretische Teil der Waffenkunde, in dem der Trainer die Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Schwert- und Dolchformen aus dem europäischen und asiatischen Raum beleuchtete. Kobudolehrgänge wie diese vermitteln den sicheren und bedachten Umgang mit traditionellen Waffen des feudalen Okinawa und sind ebenso Teil des Shorin Ryu Siu Sin Kan Karate.

(mp)

5. Winter-Gasshuku 2015

Ganz nach dem Motto „Gasshuku: Es ist schön, wenn es vorbei ist!“ stellten sich am Wochenende Markus Dunst, Florian Simmel, Rene Bösenthal, Daniel Weigert und Matthias Petzold dem Kobudotraining von Horst Bresele (5.Dan Kobudo) beim jährlichen Winter-Gasshuku und auch wenn das Training bereits ab der ersten Minute Spaß bereitete, sollten sie doch erfahren was mit diesem Leitsatz gemeint sei. Auch dieses Jahr lagen die traditionellen Waffen Okinawas im Fokus des Trainings und so wurden an den ersten beiden Tagen die Grundlagen des Langstocks (Bo), der Schlagstöcke (Tonfa) und der Dreizacks (Sai) gefestigt. Mit gleicher Begeisterung widmeten sich die Teilnehmer am Samstagabend dem besonders anstrengenden Training mit dem Bambusschwert (Shinai) bei dem Konzentration und körperliche Ausdauer abverlangt wurden.

Den Höhepunkt des Trainingslagers stellte die Schneeschuhwanderung am Sonntagvormittag auf den Lusen dar, die alle Teilnehmer an ihre Grenzen führte. Trotz des nebligen Wetters am Gipfel erreichten die Kobudoka in weniger als fünf Stunden wieder das Feriendorf, wo sie ein wohlverdientes Mittagessen erwartete. Den Abschluss des Winter-Gasshukus machte eine letzte Trainingseinheit mit den Reissicheln (Kama) in der, nach der enormen Anstrengung vom Vormittag, noch mehr Konzentration gefragt war, als diese Waffe ohnehin schon verlangt.

Das Motto des Trainingslagers wurde nach einem kräftezehrenden Wochenende allen Teilnehmern bewusst und doch lässt sich abschließend sagen: Gasshuku, das heißt - es ist schön von Beginn an, aber noch schöner wenn man weiß, dass man bis an seine Grenzen gegangen ist. 

(mp)

Kobudo-Dan Prüfung 2015

Konzentration und Ausdauer musste Torsten Schneider am Samstag
beweisen, als er die Kobudo-Prüfung auf den 2. Dan absolvierte.
Kobudo, das ist das Training im Umgang mit bäuerlichen Waffen nach
alter okinawanischer Tradition. Wie auch im alten Okinawa ist das
Training an der Waffe in der Stilrichtung Shorin Ryu Siu Sin Kan des
Karatevereins Straubing fest mit dem Karate verankert. In der
150-minütigen Prüfung wurden dem Prüfling zunächst Techniken, Katas
(Bewegungsbfolgen) und Partnerübungen in den vier Grundwaffen Bo
(Langstock), Tonfa (Schlagstock), Sai (Dreizack) und Kama (Reissichel)
abverlangt, die er mit Bravur meisterte. Die Höhepunkte seiner Prüfung
waren die Vorführung mit Timbei (Schild) und Rochin (kurze Hellebarde)
sowie die gezielte Führung eines, am Schwert befestigten Pinsels, mit
dem er das Wort Kobudo in Kanji (chinesische Schriftzeichen)
niederschrieb. Seine mentale und körperliche Leistung wurde mit dem
Erhalt des 2.Dan-Grades in Kobudo gewürdigt. Wer Interesse an
sportlicher Aktivität mit qualifizierter Betreuung hat, ist immer
herzlich willkommen.

(mp)

Bericht zum Jubiläums-Lehrgang "35 Jahre Shorin-Ryu Siu Sin Kan" in Straubing

Ein Teil der Gruppe beim Stocktraining mit Hanbo.

35 Jahre Shorin Ryu Siu Sin Kan

 

Durch einen Lehrgang wurde am vergangenen Wochenende das 35 jährige Bestehen der Stilrichtung Shorin Ryu Siu Sin Kan gefeiert. An dieser zweitägigen Veranstaltung führten die Danträger durch die verschiedenen Bereiche des Karate und Kobudo. Bresele Horst (6. Dan) stieg am Samstagmorgen mit den Kicks der Stilrichtung ein und lies am Abend den Tag mit einem historischen Rückblick und  vielen persönlichen Eindrücken aus den letzten 35 Jahren ausklingen. Schneider Torsten (3. Dan) und Lutz Roman (5. Dan) fesselten die 20 Karatekas mit ihrem Waffentraining. Weitere Trainingseinheiten mit Niklas Josef (5. Dan) und  Janker Manuel  (2. Dan) ließen die Teilnehmer in der ganzen Vielfalt ihrer Sportart  schwitzen. Die gesamten Einnahmen aus der Lehrgangsgebühr wurden an die Sennebogen Stiftung gespendet.  Den Scheck über 500€ dazu nahm Hr. Walter Sennebogen am Sonntagnachmittag entgegen (fs).

Scheckübergabe an Hr. Walter Sennebogen durch Torsten Schneider und Horst Bresele.

Interview mit Horst im Straubinger Tagblatt am 05.11.14 im Rahmen der Weltmeisterschaft und der Milleniums-Lehrgänge in Bremen

Bo- und Tonfalehrgang im Oktober

Im Oktober fanden zwei Kobudolehrgänge der Stilrichtung Shorin Ryu Siu Sin Kan ausgerichtet durch Torsten Schneider (1.Dan Kobudo) statt. 

Der erste Lehrgang bezog sich auf die Waffe Bo, welche einem Wanderstock nachempfunden ist.  Austragungsort  war Regensburg, da Torsten Schneider eingeladen wurde, diesen Lehrgang am Karate Zentrum Regensburg durchzuführen. 18 Teilnehmer aus allen Graduierungsstufen hatten viel Spaß und gingen erschöpft mit neuem Wissen nach Hause.

Zwei Wochen später folgte der Tonfa Lehrgang in der Halle des Anton Bruckner Gymnasiums. Ebenfalls durchgeführt durch Torsten Schneider konnten die 11 Teilnehmer aus verschiedenen Vereinen unter anderem bei Schlag-Ziel-Übungen mit Tennisbällen oder Kraftschlägen gegen feste Widerstände den Umgang mit der Waffe erlernen beziehungsweise  perfektionieren. 

 Der Oktober hat gezeigt, dass die Lehrgänge der Stilrichtung Shorin Ryu Siu Sin Kann, speziell Kobudo,  auch über die Stilgrenzen hinaus ein hohes Ansehen genießen.  Am dritten Novemberwochenende feiert die Stilrichtung 35. Jähriges Bestehen durch einen zweitägigen Lehrgang.

(fs)

Interview mit Horst im Straubinger Tagblatt am 08.07.14

Hoher Besuch beim Karateverein Straubing

 

Gründer der Stilrichtung Shorin Ryu Siu Sin Kan Neo Ho Tong (7. Dan, 2.v.l.) und DKV/BKB Präsident Wolfgang Weigert (6. Dan Shotokan, 1.v.l.) kamen anlässlich der Dan-Prüfung nach Straubing.

 

Insgesamt traten fünf Dan-Träger zu Prüfung auf die nächste Schwarzgurtstufe an. In der zweistündigen Prüfung zeigten die Karatekas all ihr Können, so präsentierte Horst Bresele (3.v.l.) der die Prüfung zum 6. Dan ablegte den traditionellen Kampf mit einem Paddel (Eku). Weitere Höhepunkte des Tages waren die Bruchtests von Roman Lutz (5. Dan, 1.v.r.) und Josef Niklas (5. Dan, 4.v.l.), die mit verschieden Körperteilen, wie zum Beispiel dem Kopf, massive Holzbretter durchschlugen. Torsten Schneider (3. Dan, 2.v.r.) konnte mit einem gezielten Schwertschnitt beeindrucken. Im Karate werden über Jahre hinweg Techniken und Bewegungsabfolgen perfektioniert - dass dies seine Wirkung hat, führte Sandrina Piller (2. Dan, 3.v.r.) am Kampf gegen zwei Gegner vor. Die mentale und körperliche Leistung aller Teilnehmer war beeindruckend und wurde von den Prüfern mit dem Bestehen gewürdigt.

 

(fs)

Karate in Eitlbrunn: Jubiläum und Prüfung

 

Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums der Karateabteilung des TSV Eitlbrunn wurde am Freitag dem 4. Juli eine Gürtelprüfung abgehalten. Die Prüfung fand, wie das reguläre Training, im Sportheim des TSV Eitlbrunn statt. Die Prüfung wurde von Herrn Horst Bresele (Stilrichtungsreferent) und Herrn Benedikt Grandel (Leiter der Abteilung Karte im TSV Eitlbrunn) geleitet. Für die „Eitlbrunner“ war es außerdem eine besondere Freude auch Mitglieder des Vereins Karate Straubing unter den Prüflingen zu begrüßen. Während der Prüfung haben vom Jüngsten bis zum Ältesten alle ihr bestes gegeben, so dass die Prüfer jeden mit einem neuen Gürtelgrad ehren konnten. Die Freude darüber war allen Beteiligten deutlich anzusehen. Der hier praktizierte Karate-Stil heißt Shorin Ryu Siu Sin Kan. Die Worte Shorin Ryu zeigen, dass die Wurzeln des Stils im chinesischen Shaolin Kung Fu liegen. Siu Sin Kan beschreibt das Ziel, Körper und Geist durch beständiges Training weiter zu fordern und zu fördern. Die Karateabteilung des TSV Eitlbrunn ist die jüngste Schule des kleinen Stils und freut sich auf neue Mitglieder um dieses Ziel gemeinsam zu verfolgen.

 

(Benedikt Grandel)

Lehrgang mit Horst Bresele (03.05.14) und Torsten Schneider (31.05.14)

Am samstägigen Kobudolehrgang von Torsten Schneider (2.Dan) stand der Kampf mit einem traditionellen Wanderstock (Bo) im Mittelpunkt.  Dabei konnten die 13 Lehrgangsteilnehmer, nach den Trockenübungen Erfahrungen im Partnerkampf sammeln. Trotz des Muskelkaters am  Folgetag wünschen sich alle einen weiteren Lehrgang. Bereits vor drei Wochen lehrte Horst Bresele (5. Dan) den Karatekas der Stilrichtung Shorin Ryu Siu Sin Kan zwei traditionelle Katas (Bewegungsabfolgen). Dabei zeigte er eindrucksvoll, dass die eingeübten Techniken in der Anwendung sehr wirkungsvoll sind.  Dies wurde anschließend am Partner ebenfalls deutlich.

(fs)

Lehrgang mit Josef Niklas am 15.02.2014

Am letzten Samstag fand in der Halle des Anton-Bruckner-Gymnasiums ein Karatelehrgang der Stilrichtung Shorin Ryu Siu Sin Kan statt. Niklas Josef (4. Dan) zeigte einen Einblick in das traditionelle Karate, zudem ließ er die 18 Lehrgangsteilnehmer an seinem 33-Jährigen Erfahrungsschatz in Karate teilhaben. Dabei wurden die begeisterten Karatekas durch ein ausgiebiges Grundtechnik-Programm auf die dann folgenden komplexen Technikabfolgen in der Kata vorbereitet. Die Wirkung der Techniken konnte anschließend am Partner mit Schlagpolstern eindrucksvoll unter Beweis gestellt werden. Zwischen den harten Trainingseinheiten kamen alle durch verschiedene Atem- und Entspannungstechniken wieder zu Kräften um erneut loszulegen.

(fs)

Jahreshauptversammlung am 23.01.2014

Im Anschluss an die Karateprüfung fand auch die erste Jahreshauptversammlung des im Januar 2013 neu gegründeten Vereins Karate Straubing e.V. statt. Torsten Schneider (1. Vorstand) konnte dabei auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Durch die Übernahme der meisten Mitglieder, der zuvor aufgelösten Karate-Abteilung eines anderen Hauptvereins, besteht der Verein derzeit aus 84 Mitgliedern. Es wurden im Jahr 2013 neben den regulären Trainingseinheiten elf Lehrgänge angeboten, unter anderem mit den Schwerpunkten Grundlagen, Kobudo (Waffenkünste), Kumite (Partnerübungen bzw. Freikampf), Kata (Kampf gegen imaginäre Gegner), Bunkai (Kata in der Anwendung), und einiges mehr. Ausserdem wurden im Jahr 4 Kyu-Prüfungen (Schülergrade), eine Dan-Prüfung (Meistergrad) und zwei Kobudo-Prüfungen abgenommen. Der Verein freut sich auf ein erfolgreiches Jahr 2014 mit weiteren vielen Angeboten und Lehrgängen.

(ts)

Kyu-Prüfungen am 23.01.14

Am 23.01.14 fanden bereits die ersten Gürtelprüfungen im Karate Straubing e.V. statt. Hierbei konnten insgesamt 17 Prüflinge während 2,5 Stunden ihre Leistungen unter den kritischen Blicken der Prüfer beweisen. Als Prüfer waren Horst Bresele (5. Dan), Torsten Schneider (2. Dan) und Manuel Janker (2. Dan) vertreten. Von den 17 Prüflingen haben 15 bestanden. Dabei haben auch Rene Bösenthal und Florian Simmel den letzten Schülergrad erreicht und dürfen somit in einem Jahr zur Prüfung zum 1. Dan (Meistergrad) antreten.

(ts)

4. Winter-Gasshuku 17.01.14-19.01.14

Auch im diesjährigen Winter-Trainingslager fand eine Prüfung statt. Das Thema des Trainingslagers waren die traditionellen Waffenkünste Okinawas, d.h. der Umgang mit dem langen Stock (Bo), der Mühlstein-Halterung (Tonfa), dem Setzgerät für Reispflanzen (Sai) und der Erntesichel (Kama). Diese traditionellen Bauerngeräte wurden früher verwendet, um sich gegen Angriffe plündernder Samurai verteidigen zu können. Durch ihren Ursprung in Okinawa werden auch in der Stilrichtung Shorin Ryu Siu Sin Kan diese Geräte trainiert.

Torsten Schneider konnte in seiner Prüfung zeigen, dass er diese vier Waffen meisterlich beherrscht und erreichte damit die Meisterstufe im Kobudo: den 1. Dan. Als äußeres Zeichen dieses professionellen Niveaus darf er neben dem schwarzen Gürtel auch eine schwarze Rockhose tragen.

(hb)

9. Trainer- und Prüfer-Lehrgang in Straubing

Trainer-Ausbildung und Kobudo-Prüfung in Straubing

 

Am letzten Sonntag im September fand am Anton-Bruckner-Gymnasium in Straubing die jährliche Fortbildungsveranstaltung für die Trainer und Prüfer der Stilrichtung Shorin Ryu Siu Sin Kan. Unter der Leitung von Horst Bresele, der als Stilrichtungsreferent das Shorin Ryu Siu Sin Kan beim BKB und DKV vertritt, erfuhren die Teilnehmer eine Auffrischung ihrer Kenntnisse. Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung war die Bewertung der traditionellen Kata der Stilrichtung wie Seisan, Ananku, Wanshu und Juroku. Für die zwölf Trainer, die in der kleinen Stilrichtung tätig sind, lieferte der Referent neueste Informationen zur Vermittlung der Oberstufen- und Mittelstufen-Kata. Horst Bresele (5. Dan Karate), der beruflich als Pädagoge an der Straubinger Schule tätig ist, präsentierte wertvolle Hinweise zur Trainingsplanung und –gestaltung, sodass alle Anwesenden wieder hoch motiviert für das eigene Training den Lehrgang beendeten.

 

Im Anschluss an die Ausbildung fand für einige Teilnehmer noch eine Prüfung im Kobudo statt, dem traditionellen Training mit alten Arbeitsgeräten aus Holz. Die Karate-Kampfkunst Shorin Ryu Siu Sin Kan leitet sich von Meistern der japanischen Insel Okinawa ab. Dort wurde schon immer neben Karate auch mit Trainingsgeräten wie Bo, Tonfa, Sai oder Kama trainiert, die der bäuerlichen Bevölkerung als Verteidigung gegen die Samurai dienten. Aus dieser Tradition heraus ist das Waffentraining in der Stilrichtung stets eng mit dem Karate-Training verknüpft. Die Dan-Träger der Stilrichtung haben in ihren Prüfungen sogar einen verpflichtenden Kobudo-Teil zu zeigen. Prüfer Horst Bresele ist mit den Ergebnissen der Prüfungsteilnehmer sehr zufrieden. Torsten Schneider erreichte bei der Prüfung mit Bravour den höchsten Schülergrad (1. Kyu) im Kobudo. Gratuliert wird auch Selina und René Bösenthal, Matthias Petzold und Florian Simmel zu ihrem Erfolg.

 

(hb)

Seltener Kata-Lehrgang in Straubing: Seisan und Ananku

Lehrer und Schüler trainieren gemeinsam ostasiatische Kampfkunst

Horst Bresele (5. Dan) hält Kata-Lehrgang am Anton-Bruckner-Gymnasium

 

In der Turnhalle des Anton-Bruckner-Gymnasiums trafen sich am letzten Sonntag 16 Karate-ka der Stilrichtung Shorin Ryu Siu Sin Kan zu einem besonderen Ereignis. Referent Horst Bresele (5. Dan Karate) unterrichte zwei besondere Kata-Formen, die sonst nur hohen Dan-Graden vorbehalten sind: Seisan und Ananku.

 

Die beiden Kata werden bereits seit mehr als 500 Jahren in China trainiert. Von Meistern der japanischen Insel Okinawa wurden sie dann Mitte des 19. Jahrhunderts nach Japan gebracht und in das Shorin Ryu Karate integriert. Meister Zenryo Shimabukuru, der den Stil Shorin Ryu Siu Sin Kan wesentlich beeinflusst hat, gab diese Kata in ihrer heutigen Form an seine Trainierenden weiter. Über Neo Ho Tong (6. Dan) aus Malaysia erreichte diese Kata sodann Horst Bresele, der sie nun gerne an seine Schüler weitergibt.

 

Lehrgänge mit solch hochrangigen Kata zum Inhalt sind jedoch sehr selten. Dojoleiter Torsten Schneider (2. Dan), der den Lehrgang in Straubing organisiert hat, kommentiert im Anschluss: „Der Lehrgang war wieder einmal eine besondere Bereicherung für alle Teilnehmer. Trotz der anstrengenden Einheiten konnten wir viel aus den Techniken für unseren Trainingsalltag mitnehmen.“ Nach der Gründung des Vereins Karate Straubing e.V. war dieser Lehrgang bereits der dritte, der mit hochrangigen Dan-Trägern am Anton-Bruckner-Gymnasium abgehalten werden konnte.

 

Am Anton-Bruckner-Gymnasium herrscht seit 12 Jahren die besondere Situation, dass durch OStR Dipl.-Phys. Horst Bresele, der als Lehrer an der Schule tätig ist, gleichzeitig Schüler in einer Schulgruppe Karate erlernen können und in einem Verein auch Interessierte der Straubinger Öffentlichkeit. Im Verein sind auch einige Lehrer der Schule mit Interesse bei dieser spannenden ostasiatischen Kampfkunst beteiligt. Einige Schüler der Schulgruppe konnten im Laufe ihrer Schulzeit bereits vom Anfängerstadium bis zum schwarzen Gürtel (jap. „Dan“) vorankommen und nehmen gerne immer wieder die Gelegenheit wahr, auch nach ihrer Schulzeit zu Lehrgängen nach Straubing zurückzukehren. Horst Bresele hat sich sehr über die rege Teilnahme ehemaliger Schüler am Lehrgang gefreut und mit großem Engagement sein umfangreiches Wissen der japanischen Kata weitergegeben.

 

Der Lehrgang war so konzipiert, dass alle Gürtelstufen möglichst viel für das eigene Training profitieren konnten. Während die Gürtelgrade der Anfängerstufe ihren Schwerpunkt auf den Stellungen, Schlagtechniken und grundlegenden Bewegungsformen hatten, konnten die Teilnehmer der Oberstufe die Techniken am Partner in Anwendung trainieren (jap. „Bunkai“). So war sofort eine Überprüfung möglich, wie die Techniken in einer realen Kampfsituation optimal eingesetzt werden können. Dadurch konnten die Abläufe wesentlich besser verinnerlicht werden.

 

Alle Lehrgangsteilnehmer waren am Ende zwar körperlich sehr erschöpft, aber sehr begeistert. Dojoleiter Schneider wurde gebeten, auch in Zukunft weitere Veranstaltungen dieser Art in Straubing zu organisieren.

 

 

Im Bild (von links nach rechts): 1. Reihe (sitzend) – Horst Bresele (Lehrgangsreferent, 5. Dan), Torsten Schneider (Dojoleiter, 2. Dan), Samira Badry (ehem. Schülerin, 1. Dan), Simone Braun (ehem. Schülerin, 2. Dan) – 2./3. Reihe (stehend): Matthias Petzold (5. Kyu), Maik Hawel (9. Kyu), Iris Schaarschmidt (Lehrerin, 9. Kyu), Erwin Simmel (5. Kyu), Zora Ohsam (Lehrerin, 8. Kyu), Reinhard Buchner (Lehrer, weiß), Selina Bösenthal (6. Kyu), Florian Simmel (2. Kyu), Catherine Reichel (6. Kyu), Julia Hawel (9. Kyu), Ali Gülyaz (weiß).

Die Flaggen zeigen neben der Deutschland-Flagge (von links nach rechts) das Symbol der Stilrichtung Shorin Ryu Siu Sin Kan, die malaysische und die japanische Flagge.

 

(hb)



Gründungslehrgang des Vereins "Karate Straubing"

 

Anlässlich der Neugründung des Vereins "Karate Straubing" organisierte der erste Vorsitzende Torsten Schneider zusammen mit dem zweiten Vorsitzenden und Stilrichtungsvertreter Horst Bresele, sowie den engagierten Trainern Marek Jaworski und Max-Henrie Jakob einen vielseitigen Gründungslehrgang,in den Turnhallen des Anton-Bruckner-Gymnasiums. Die zahlreichen Teilnhmerinnen und Teilnehmer durften die Neugründung des Karatevereins mit einem acht stündigen, anstrengenden Lehrgang feiern. Es wurden alle vier Bereiche Kihon, Kata Kumite und Kobudo unterrichtet. Hierbei konnten die eifrigen Karatekämpfer alte Techniken festigen und viel neues dazu gewinnen. Mit großem Elan und Kampfeswillen nahmen diese die neuen Tricks und Techniken beim Freikampf auf.

Das Erlernen einer neuen Kata bereitete den starken Kämpfern ebenso besonders viel Freude. Gleichermaßen wurden auch die Grundtechniken im abwechslungsreichen Kombinationen vertieft.

In der letzten Trainingseinheit erhielten die anwesenden Trainingswütigen die Möglichkeiten, den Umgang mit den Waffen Bo und Tonfa zu intensivieren. Der Lehrgang war ein großer Erfolg für den neuen Verein und seine Trainer, da jeder mit großem Eifer und viel Begeisterung dabei war.

 

J.J.H

Karateprüfung

 

Am 24.01.2013 ereignete sich eine erneute Kyuprüfung in den Turnhallen des Anton-Bruckner-Gymnasiums. Unter den strengen Augen der drei Prüfer Horst Bresele(5.DAN), Torsten Schneider(2.DAN) und Manuel Janker(2.DAN) mussten die 18 aufgeregten Prüflinge der Gürtelstufen von weiß bis blau ihre Kenntnisse in den Bereichen Kihon(Grundtechniken), Kata(lange Schrittfolge mit unterschiedlichen Techniken) und Kumite(Freikampf) beweisen. Die jedoch anfängliche Nervosität löste sich schnell auf und alle Prüflinge zeigten ihre besten Techniken. Mit höchster Konzentration und mit erheblichem Kraftaufwand zeigte jeder für sich seine beste Leistung. Nicht nur die Prüflinge selbst waren angespannt, auch alle anwesenden Zuschauer fieberten fleißig mit. 

Die Freude über die bestandene Prüfung und den Erhalt des nächst höheren Gürtelgrades war allen anzumerken. Von 18 zur Prüfung angetretenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern konnten 14 von ihnen erschöpft, aber sichtlich erleichtert, ihren hart erkämpften und verdienten Erfolg feiern.

J.J.H

Gründungsversammlung mit Vorstandschaftswahl

 

Am 07.01.13 hielten die Mitglieder des Straubinger Karatevereins, der  Stilrichutng Shorin Ryu Siu Sin Kan, die erste Gründungsversammlung in den Räumlichkeiten des Anton-Bruckner Gymnasiums ab. Der neue Verein trennte sich dadurch vom ursprünglichen Hauptverein  der SG JVA Straubing Abt. Karate und wurde selbstständig. Der Name des neuen, eigenständigen Vereins, "Karate Straubing", wurde durch Abstimmung der anwesenden Mitglieder einstimmig beschlossen. Im Anschluss wurde die aktuelle Vorstandschaft gewählt. Den ersten Vorsitz erhielt Torsten Schneider, zweiter Vorsitzender wurde Horst Bresele. Das Amt des Kassiers und Schriftführers übernahmen Ludwig Schieber und Catherine Reichel. Der erste und zweite Kassenprüfer so wie der Presswart wurden Manuel Janker, Florian Simmel und Jessica Handke.

J.J.H.

 

Karateprüfung am Anton-Bruckner Gymnasium und im Hörgeschädigten-Institut in Straubing

 

Heuer fanden im Juli gleich zwei Karateprüfungen statt. Am 07.07. 2012 ereignete sich eine Kyu und Dan-Prüfung, bei der 27 Kyuprüflinge und 4 Dan-Anwärter teilnahmen. Alle gaben sich große Mühe ihre Techniken mit größter Sorgfalt und Konzentration auszuüben. Kritisch beäugt wurden sie dabei von den erfahrenen Prüfern Horst Bresele(5.DAN) und Torsten Schneider(2.DAN).Die Prüfung verlief wie auch bereits im Januar parallel. Es wurden zwei Prüfertische aufgestellt und gleichzeitig immer zwei Gruppen geprüft. Nach einer anstrengenden und nervenaufreibenden Prüfung durften schließlich fast alle, verschwitzt aber glücklich ihre Urkunden und Gürtelgrade mit großer Freude entgegen nehmen.

 

Ebenso erwartungsvoll und aufgeregt, waren die 9 Karateschüler des Hörgeschädigten-Instituts in Straubing, die am Dienstag den 12.Juli 2012 ihre Prüfung dort ablegten.

Auch sie gaben alles, um den Prüfer Torsten Schneider und Beisitzer Gabi Jaklin und Manuel Janker, ihr Können zu beweisen. Stolz und fest entschlossen präsentierten sie alle ihre neuen Techniken in anspruchsvollen Kombinationen. Und es hatte sich gelohnt! Fast alle Teilnehmer bestanden die Prüfung. Moralisch unterstützt wurden sie von zahlreichen interessierten Zuschauern.                              J.J.H

Karateprüfung im HIS
Karateprüfung am ABG

Shorin Ryu Siu Sin Kan

Trainingslager Finsterau

 

Wie jedes Jahr, fand auch heuer wieder das traditionelle Sommerlager des Karatevereins Shorin Ryu Siu Sin Kan Straubing vom 29.06. bis zum 01. Juli in Mauth, Finsterau statt.

Über 50 begeisterte Karatekas, groß und klein, folgten der Einladung Horst Breseles in das Trainingslager. Zur besonderen Freude des ganzen Vereins folgten dieser auch noch zwei Karatekas aus den Stilrichtungen Shotokan und Wado Ryu. Es begann ein schweißtreibendes Wochenende voller Anstrengung, Disziplin und Konzentration. In diesem lehrreichen Trainingslager konnten die Karatekas der drei anwesenden Stilrichtungen, viele Techniken neu erlernen und spezifisch unter der Leitung der Trainer Horst Bresele, Josef Niklas, Torsten Schneider, Max-Henri Jakob und Benedikt Grandel gezielt einüben. Es war für jeden Geschmack etwas dabei. Besonderen Wert gelegt wurde jedoch auf die Bereiche, Kihon, Kata und Kumite. Aber auch die Waffen kamen nicht zu kurz, Torsten Schneider bot eine Trainingseinheit mit der dreizack-ähnlichen Waffe, Sai an, während Max-Henri Jakob derweilen mit seinen Schülern eine Kata mit der Waffe Bo(langer Stock) praktizierte. Die Teilnehmer konnten sich zwischen diesen vielen verschiedenen Angeboten entscheiden und selbst wählen was sie noch genauer einüben wollten.

Neben den harten Trainingseinheiten wurden auch zwei sehr schöne Wanderungen, zum einen zu den atemberaubend schönen Moldauquellen und zum anderen in das Freilichtmuseum Finsterau angeboten. So lernte man abgesehen von vielen ,neuen anspruchsvollen Techniken, auch Wissenswertes über die Kultur um die Region Finsterau.

Am Samstagabend fand schließlich auch noch eine Kata-Meisterschaft für alle trainingswütigen Teilnehmer statt. An die Sieger wurde zum Schluss auch eine kleine Auszeichnung verliehen.

Das diesjährige Sommerlager war wieder ein voller Erfolg. Es ist jedes Jahr aufs Neue eine schöne Erfahrung, die wir gern mit anderen teilen.

                                                                                                                   J.J.H

Kobudoprüfung

 

Am Donnerstag den 03.05.2012 ereignete sich in der Turnhalle des Anton-Bruckner-Gymnasiums wieder eine Kobudoprüfung. Bei  dieser lag es an den beiden Prüflingen Torsten Schneider und Rene Bösenthal, ihr Können beim gezielten Umgang mit den Waffen unter Beweis zu stellen. Rene zeigte mit großer Überzeugung was er mit der Waffe Bo(langer Stock) schon alles gelernt hatte. Während Torsten gleich im Umgang mit mehreren Waffen(Bo, Tonfa, Sai, und Kama)seine präzisen Techniken vorzeigen musste.

Beide hinterließen einen sehr positiven Eindruck bei dem kritischen Prüfer Horst Bresele. Daraufhin bestanden Rene(8.Kyu) und Tortsen(3.Kyu) ihre  anstrengende Prüfung mit Bravour.

Anschließend erfolgten zahlreiche Glückwünsche der anderen Vereinskollegen im darauffolgenden Karatetraining, wo dann mit vollem Kampfeinsatz gemeinsam weitergekämpft wurde.

 

J.J.H

Vorstandswahlen und Karateprüfungen

 

Am Donnerstag den 12.Januar 2012 haben sich 21 Kyu-Prüflinge der Prüfung gestellt.Sie wurden in den Bereichen Kihon(Grundtechniken),Kata(Reihe von Bewegungsabläufen) und Gohon Kumite bzw. Kumite geprüft. Nachdem die anfängliche Aufregung bei den Teilnehmern durch harte Prüfungstechniken vertrieben wurde, starteten fast alle sehr selbstbewusst und gaben ihr bereits Erlerntes stolz preis. Die anspruchsvollen Prüfungstechniken erforderten bei jedem einzelnen höchste Konzentration und Präzision. Der besondere Kampfeinsatz begeisterte die Zuschauer sichtlich, was bei anschließender Verlesung der Prüfungsergebnisse deutlich zu hören war. Besonders interessant an dieser Prüfung war die Aufstellung.

Es wurden zwei Prüfungspodeste für die vielen Prüfer und Beisitzer aufgestellt.So

konnten gleich zwei Gruppen parallel mit ihrer Prüfung beginnen, was einiges an Zeit sparte.

Im Anschluss an die Prüfung trafen sich die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung.

Dort wurde dann schließlich wieder die neue Vorstandschaft gewählt.

Den ersten Vorsitz erlangte Horst Bresele(5.Dan),zweiter Vorsitzender wurde Torsten Schneider(2.Dan), zum Kassenwart, 1. und 2. Kassier wurden Ludwig Schieber, Manuel Janker und Florian Simmel gewählt.

Pressewart und Schriftführerin wurden Jessica Handke und Gabi Jaklin.

J.J.H

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